AGB

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

 

Allen zwischen „Fahrzeugaufbereitung Zwick“ (im folgenden Anbieter genannt) und den Kunden (im folgenden Auftraggeber genannt) abgeschlossenen Verträge liegen folgende Allgemeine Geschäftsbedingungen (im folgenden AGB genannt) zugrunde:

 

  1. Geltungsbereich der Allgemeinen Geschäftsbedingungen

Für alle zwischen dem Anbieter und dem Auftraggeber abgeschlossenen Verträge gelten unsere AGB. Zu diesen zählt der Geschäftsbereich der Fahrzeugaufbereitung incl. Fahrzeugwäsche, der Fahrzeugpflege, der Innenreinigung und den damit verbundenen Arbeiten.

1.1.        Alle Vereinbarungen, die von unseren AGB abweichen, bedürfen der Schriftform. Von diesen AGB abweichende Vereinbarungen nehmen keinen Einfluss auf die Gültigkeit der übrigen Bedingungen.

1.2.        Änderungen an den AGB sind vorbehalten und müssen einen Monat vor Wirksamkeit schriftlich angekündigt werden.

1.3.        Wenn eine oder mehrere Klauseln bzw. Absätze unwirksam sind, so bleiben die restlichen Klauseln bzw. Absätze dieser AGB davon unberührt und somit weiterhin gültig.

 

  1. Terminvereinbarungen

2.1.      Terminvereinbarungen werden im rechtlichen Sinne als Auftragserteilung behandelt und als solche behandelt und anerkannt. Mit Terminvereinbarung akzeptiert der Auftraggeber diese AGB.

2.2.      Das Fahrzeug sollte bei Übergabe keine Wertsachen oder andere lose Gegenstände enthalten. Diese sind vom Auftraggeber zu entfernen. Sollte der Auftraggeber dem nicht nachkommen, können keine Schadenersatzansprüche gegen den Anbieter bei fehlenden Wertsachen oder Gegenständen geltend gemacht werden.

 

  1. Fahrzeug Vorführung und Kostenvoranschlag

Die Vorführung des Fahrzeugs dient in aller erster Linie der Ermittlung der voraussichtlich entstehenden Kosten. Hierbei wird im Beisein des Auftraggebers eine erste Begutachtung des Fahrzeugs mit Beratung zu möglichen Serviceleistungen durchgeführt.

3.1      Die Erstellung eines Kostenvoranschlags erfolgt ausschließlich aufgrund einer Besichtigung des Fahrzeugs vor Ort. Vor Ort kann hierbei an der Arbeitsstätte des Auftragnehmers oder beim Auftraggeber sein.

3.2      Das Fahrzeug sollte wenn möglich ein einem gewaschenen Zustand zur Begutachtung vorgeführt werden, denn erst in sauberem Zustand kann eine 100% Begutachtung des Lacks erfolgen. Viele Defekte, Kratzer, Steinschläge, eingebrannter Vogelkot und sonstige Beschädigungen lassen sich erst auf sauberem Lack erkennen.

3.3      Wird ein Kostenvoranschlag erstellt, welcher auf Grundlage eines verdreckten Lackbildes entstanden ist, so behält sich der Auftragnehmer vor, den Auftraggeber nach der Fahrzeugwäsche zu einer weiteren Begutachtung zu kontaktieren (per Telefon – oder E-Mail), um eventuelle weitere Schäden, die erst nach der Reinigung am Fahrzeug erkennbar sind mit dem Auftraggeber zu besprechen und diese auf dem Annahmeprotokoll schriftlich zu fixieren. Die zuvor im Kostenvoranschlag genannten Kosten können daher leicht abweichen.

3.4      Ein Kostenvoranschlag ist eine Kosteneinschätzung aber kein verbindliches Angebot.

3.5      Die genannten Preise auf dem Annahmeprotokoll orientieren sich an der Kostenschätzung und sind damit ebenfalls noch nicht endgültig (siehe 3.5).

 

  1. Reklamationen

4.1.      Die durchgeführten Leistungen des Anbieters werden zusammen mit dem Auftraggeber bei Übergabe des Fahrzeuges geprüft. Der Anbieter hat das ausdrückliche Recht zur Nachbesserung, sofern die Reklamation berechtigt ist.

4.2.      Reklamationen sind vom Auftraggeber vor Ort und unverzüglich im Beisein des Anbieters schriftlich festzuhalten. Dies erfolgt auf dem Übergabeprotokoll oder einer entsprechenden Anlage dazu. Eine nachträgliche Reklamation nach Fahrzeugübergabe ist nicht möglich. Das Fahrzeug gilt als übergeben, wenn dem Auftraggeber das Übergabeprotokoll unterschrieben, die Fahrzeugschlüssel vom Anbieter wieder ausgehändigt worden sind oder die vereinbarte Leistung bar bezahlt worden ist.

4.3       Reklamationen, die sich auf die Beschädigung am Fahrzeug durch den Anbieter beziehen bzw. verursacht sein könnten, müssen unverzüglich bei Fahrzeugübergabe schriftlich sowie fotografisch dokumentiert werden. Anderweitig ist eine Anerkennung der Reklamation nicht möglich. Zu Beweiszwecken wird das Auftragsannahmeprotokoll zu Rate gezogen um Unstimmigkeiten zwischen Auftragsannahme und Auftragsübergabe abzugleichen.

 

  1. Haftung und Garantie

5.1.      Schadenersatzansprüche seitens des Auftraggebers können nur geltend gemacht werden, wenn dem Anbieter grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz angelastet werden können.

5.2.      Bei Lackschäden, die durch den Anbieter verursacht werden und ihren Ursprung in schadhaften Lacken haben, wie z. B. durch Steinschlag, Lackabplatzungen, schlecht verarbeitete Lacke, Kratzer, Ausbesserungslackierungen, etc. können keine Schadenersatzansprüche gegen den Anbieter geltend gemacht werden. Die Haftung für Lackschäden an instand- oder nicht instandgesetzten Unfallfahrzeugen ist ausgeschlossen.

5.3.      Bei stark verschmutzten Innenausstattungen, die Flecken oder Blessuren aufweisen, können leicht aggressive Chemikalien eingesetzt werden. Dies kann zu Farbunterschieden, Beschädigungen, etc. führen. Sollte die Durchführung einer Innenreinigung erwünscht sein, übernimmt der Anbieter keine Haftung für mögliche Schäden, die durch die Innenreinigung entstanden sein könnten.

5.4.      Die Haftung für alle Schäden am Fahrzeug, die vor der Fahrzeugaufbereitung oder Reinigung an dem betreffenden Fahrzeug vorhanden waren (z. B. Karosserieschäden, Kratzer und Beulen, schadhafte Felgen, Antennen, Außenspiegel, loses und schadhaftes Interieur oder Zubehör, welches im Vorfeld schlecht bzw. unfachmännisch angebracht wurde, etc.) oder durch die Arbeiten am Fahrzeug vergrößert wurden, wird nicht übernommen.

5.5.      Motor- und Motorenraumwäschen werden vom Anbieter nur auf ausdrücklichen Wunsch des Auftraggebers ausgeführt. Eine schriftliche Dokumentation erfolgt im Auftragsprotokoll. Bei Elektro – und Hybrid Fahrzeugen wird aus Sicherheitsgründen KEINE Motor- und Motorenraumwäsche angeboten.

5.6.      Bei empfindlichen Elektrobauteilen (z. B. Alarmanlagen, Auto-HiFi, etc.) ist der Auftraggeber verpflichtet, diese im Vorfeld der auszuführenden Arbeiten an seinem Fahrzeug dem Anbieter auf dem Auftragsformular schriftlich mitzuteilen, da sonst gegen diesen keine Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden können.

5.7.      Die Entfernung von Typenschildbezeichnungen kann je nach Lackzustand zu Farbunterschieden, Rückständen oder Beschädigungen des Lackes führen. Der Anbieter übernimmt dafür keine Haftung

5.8.      Sollte der Auftraggeber die Ausbesserung von Steinschlägen an seinem Fahrzeug in Auftrag geben, so muss ihm bewusst sein, dass je nach Alter des Fahrzeuges – trotz Nutzung des Original Farbcodes vom Hersteller – nach der Ausbesserung leichte Farbunterschiede erkennbar sind. Im Rahmen der Auftragsannahme wird der Auftraggeber durch den Anbieter auf diesen Umstand hingewiesen. Der Lackstift ist durch den Auftraggeber zu beschaffen und zu Beginn des Auftrages bereit zu stellen.

5.9.      Der Anbieter gibt auf Lackversiegelung und Politur nur die durch ordnungsgemäße Verarbeitung und Anwendung durch Hersteller der Produkte ausgewiesene Garantie. Eine Garantieverlängerung ist nicht möglich. Die Garantien der verwendeten Produkte sind in Broschüren der Hersteller beim Anbieter erhältlich und ersichtlich.

5.10.    Für Fahrzeuge, welche zu einem Auftrag bereits vor Termin (z. B. am Vorabend) zum Anbieter gebracht und durch unbekannte Dritte beschädigt werden, kann der Anbieter nicht für diese Beschädigung haftbar gemacht werden. Das zur Aufbereitung vorbei gebrachte Fahrzeug wird auf frei zugängliche Parkflächen abgestellt und kann nicht vor z. B. Vandalismus, Einbruch oder Diebstahl geschützt werden.

 

  1. Formalitäten und schriftliche Absicherung

6.1.      Der Auftraggeber erklärt, dass mit Erteilung eines Auftrags per Telefon, E-Mail oder anderen elektronischen Formen der Datenübertragung (z. B. SMS, WhatsApp) eine Terminvereinbarung, Auftragserteilung oder eine Auftragsbestätigung zustande kommt und er, wie in Absatz 2.1 beschrieben, die Auftragserteilung und unsere AGB damit bestätigt und akzeptiert.

6.2.      Vor Beginn der durchzuführenden Arbeiten am Fahrzeug muss das Auftragsformular vom Auftraggeber unterzeichnet werden. Hierzu gehört ggf. eine Beschreibung der vorhandenen Schäden am Fahrzeug. Dies dient der rechtlichen Absicherung des Auftraggebers und des Anbieters (siehe Absatz 3.).

6.3.      Der Anbieter behält sich rechtliche Schritte gegen den Auftraggeber vor, wenn dieser Schadensersatzansprüche nach Abschluss des Auftrages geltend machen möchte, die sich auf bereits vor der Ausführung des Auftrages vorhandene Schäden beziehen.

6.4.      Mit Terminvereinbarung und/oder Unterschrift der Auftragsbestätigung bestätigt und akzeptiert der Auftraggeber diese AGB.

6.5.      Mit der Unterzeichnung des Formulars bestätigt der Auftraggeber dessen Richtigkeit. Zugleich werden durch die Unterzeichnung auch diese AGB und die ggf. auf dem Auftragsformular festgehaltenen außerordentlichen Vereinbarungen akzeptiert und anerkannt.

6.6.      Bei mündlichen Vereinbarungen akzeptiert der Auftraggeber mit Fahrzeugübergabe unsere AGB. Dies stellt die Ausnahme dar.

 

  1. Zahlungsbedingungen / Zahlungsvereinbarungen

7.1.      Meine Leistungen erfolgen grundsätzlich gegen Überweisung, PayPal oder Barzahlung und sind nach Abschluss der Arbeit bei Überweisung binnen 14 Tagen, bei Barzahlung sofort zu entrichten.

7.2.      Zahlungsbedingungen sind vom Auftraggeber so zu akzeptieren, wie sie in unseren AGB festgehalten sind.

 

  1. Preise / Pauschalpreise

8.1.      Die Preise des Anbieters sind im Allgemeinen abhängig vom Zustand bzw. vom Verschmutzungsgrad. Alle angegebenen Preise, sofern Sie nicht mit dem Auftraggeber abgesprochen sind, entsprechen Fahrzeugen mit normalem Verschmutzungsgrad.

8.2.      Preisangaben auf Informationsunterlagen, sowie der Webseite des Anbieters dienen der Orientierung und sind unverbindlich. Der Endpreis kann je nach Fahrzeugtyp und -zustand stark von den Orientierungspreisen abweichen.

8.3.      Extreme Verschmutzungen wie z. B. durch Farben, Tierhaare, Flüssigkeiten jeglicher Art, etc., bei denen eine spezielle Behandlung erforderlich ist, kann ein Aufpreis geltend gemacht werden, welches unabhängig von Pauschalpreisen oder Angeboten ist. Aufpreise müssen auf dem Auftragsformular schriftlich festgehalten werden. Sollten stärkere Verschmutzungen erst während der Reinigung bemerkt bzw. festgestellt werden, so ist der Auftraggeber unverzüglich darüber in Kenntnis zu setzen. Eine Auftragserteilung gegen Mehrkosten kann hierbei telefonisch oder per E-Mail erteilt werden.

 

  1. Sonstiges

9.1.      Erfüllungsort ist Ehrenkirchen und Umgebung.

9.2.      Gerichtsstand ist Freiburg.

9.3.      Sollten eine oder mehrere Bedingungen rechtsunwirksam werden, so wird die betroffene Klausel durch eine andere ersetzt, die dem angestrebten Zweck möglichst nahe kommt. Alle anderen Bedingungen verlieren durch die Rechtsungültigkeit einer oder mehrerer Bedingungen nicht ihre Gültigkeit.

9.4.      Für alle zwischen dem Anbieter und dem Auftraggeber abgeschlossenen Verträge gilt deutsches Recht.

9.5.      Salvatorische Klausel

9.6.      Mit Terminvereinbarung und/oder der Unterschrift auf der Auftragsbestätigung akzeptiert der Auftraggeber diese AGB.

 

 

 

Stand der ABG: November 2018